Mittwoch, 2. November 2016

MMM-Premiere

heute nur kurz eine offizielle Me Made Mittwoch Premiere

beim Winterkleider Sew along des letzten Jahres war ich zwar schon einmal dabei, zu den regelmäßigen Treffen am Mittwoch habe ich es aber bisher nicht geschafft.
Das lag weniger am Nähen als vielmehr an der zeit zum Bloggen, also zeige ich heute auch ein schon etwas älteres Projekt vom September diesen Jahres.



meine zwei ersten Dirndl. zuerst habe ich sozusagen zum üben eines für die Tochter gemacht und anschließend eines für mich.
Da bis zum Fest nicht mehr so viel Zeit war ( Oktoberfest des örtlichen Musikvereins) habe ich für mich dann kurzerhand den gleichen Schnitt ( Burda 2015/09 Mod.124 Gr 44) verwendet und nur die Ärmel des Bluseneinsatzes etwas verlängert.

Die typische Auszier mit Froschgoscherl und Schnürung fehlt noch und ich weiß auch nicht ob ich hieran noch etwas mache oder vielleicht ein Neues nähe , evtl. nach dem ursprünglich ausgewählten Schnitt aus der diesjährigen Burda.

Bei meinem Kleid sind nur die Teilungsnähte mit Paspeln versehen und vom Schürzenstoff hatte ich nur noch dieses gerade so passende Stück, das die Schürzenbänder aus dem Kleiderleinen 
zugeschnitten werden mußten.
Die Blusenteile sind direkt mit dem Kleid verbunden, was das Aus und Anziehen deutlich einfacher macht.


Dirndl sind jetzt nicht gerade häufig gesehen beim MMM
aber dafür gib es dort auch heute wieder jede Menge nähbegeisterte Damen zu bewundern, gedanklich vielleicht schon beim nächsten Weihnachtskleid Sew along?

mal sehen 
herzlichst


Karen



Dienstag, 1. November 2016

Dirndl-Zeit


eigentlich ist die Dirndlzeit längst vorbei, zumindest dort wo diese Kleider nicht zur Alltagskleidung gehören,trotzdem wollte ich euch dieses Stück nicht vorenthalten, zumal unsere Jüngste in Fotolaune war.

Schon vor einigen Jahren hatte sie sich nach einem Urlaub in Bayern ein Dirndl gewünscht, doch irgendwie war nie etwas daraus geworden, auch stellte sich die Frage ob sie es hier im Norden Baden-Württembergs überhaupt tragen würde.

Nun ja in diesem Jahr veranstaltete auch der hiesige Musikverein sein Oktoberfest, und da gab es auch keine Ausreden mehr.

Ich mußte also das erste Dirndl in meinem Leben in Angriff nehmen.

Burda 9/2015 Mod.124
Geeigneten Stoff  und sogar alles andere was man für ein Dirndl braucht hätte es in meinem Fundus reichlich gegeben und gibt es leider jetzt auch immer noch.
( Im Nachbarort gab es früher einen Trachtenhersteller mit Fabrikverkauf , heute leider nicht mehr)
Aber all diese Stoffe sagten uns für eine 15 Jährige nicht so richtig zu, also mußte der Stapel alter Herrenjeans dran glauben.
Nur das rote Karo und ein wenig Spitze haben etwas zum Stoffabbau beigetragen.

Entschieden hatte sie sich  für ein Modell von Burda mit fest eingenähter Bluse, für die wir dann noch ein altes Herrenhemd mit schöner Struktur gefunden haben.

Schon beim Kleid für die Konfirmation mußte die Taille nach oben verschoben werden, also haben wir für das Oberteil zunächst ein Nesselmodell angefertigt. Unterhalb der Brust habe ich dann das Mieder auch noch ein wenig enger nähen müssen aber sonst ist der Schnitt unverändert geblieben.

Um auf eine angemessene Rockweite zu kommen brauchten wir letztendlich 6 Hosenbeine für den Rock und 2 für das Miederteil - das macht 4 Herrenjeans.


Beim Zuschnitt habe ich mir die Beine vermessen und gekennzeichnet und außerdem so wenig wie möglich in der Weite weggeschnitten.

Vom Zuschnitt des Oberteiles habe ich leider keine Bilder , nur soviel, das Rückenteil ließ sich nicht im Stoffbruch unterbringen und hat eine Mittelnaht bekommen.

 Der Jeans kommt ohne Einlage aus und ließ sich prima verarbeiten.
Da von dem roten Karo genug vorhanden war konnte ich auch die Paspel passend aus dem gleichen Stoff herstellen, genauso wie das Futter für das Oberteil.


 Der Hirschkopf ist mit Vliesofix auf das Medalion gebügelt und dann umsteppt . Die Stickerei und die Ziernähte hat meine 22 Jahre alte und heißgeliebte Pfaff 1475 CD gemacht, ansonsten nähe ich inzwischen mit einer Bernina B550. Dies ist erwähnenswert, da die Pfaff noch gut 3-4 Lagen Jeans schafft aber nicht mehr, bis zum Oberteil wäre ich mit ihr wohl noch gekommen, spätestens beim Rock wäre aber wohl Schluß gewesen.

Die Blusenteile sind wie schon erwähnt aus einem alten Herrenhemd , welches gerade so gereicht hat.

Nachdem das Oberteil fertig war und die Hosenbeine für den Rock zusammengenäht waren kamen mir die ersten Zweifel:

Kann man ein Kleid , mit dem Gewicht von annähernd 4 Herrenjeans überhaupt tragen?

Das Töchterlein hatte da weniger Zweifel !

Also haben wir den Rock in Falten gelegt, statt angekraust und jetzt mußte die Nähmaschine über bis zu 8 Lagen Jeans und Paspel.

Hatte ich bis dahin schon das ein oder andere Mal daran gezweifelt, ob es das Richtige war die Marke zu wechseln - beide Maschinen sind aus der gleichen Preisklasse und haben auch fast die identischen Zierstiche und Stickmöglichkeiten -
aber der IDT Obertransport und vor allem der Unterfadenwächter der Pfaff führen dazu das sie noch häufig im Einsatz ist.

Aber bei dicken Stoffen und vielen Stofflagen sowie Leder ist die Bernina unschlagbar und erobert sich ihren Platz in meinem Herzen.


Die Rockkante ist unversäubert geblieben und wird beim waschen noch etwas mehr ausfransen.
Auf die sonst tüpische Auszier haben wir einvernehmlich verzichtet, das wäre wohl zu viel des guten gewesen.

Vom Ergebnis war ich letztendlich auch sehr positiv überrascht und das Töchterlein hat es stolz zum Fest getragen.


Für mich habe ich dann auch gleich eines genäht, das zeige ich aber erst morgen als MMM Premiere.

Sonst überhaupt nicht scharf auf Fotos mußte sich der Hund dann doch noch schnell dazudrängeln.

mit diesem Beitrag geht es heute zum creadienstag,
zum Teenspoint und zu Stitchydoo, was gibt es für ein besseres Projekt gegen den Mount- denim

herzlichst



Karen

Sonntag, 30. Oktober 2016

Stoffspielerei

diesen Monat mit dem Thema Blätter bei Frau machwerk
herbstgefärbte Blätter gehören sowieso immer zu meinen Mitbringseln von den Hunderunden.
Zunächst etwas gepresst und dann zu einer Collage geklebt sollten sie einen Druck ergeben,
 leider nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte.



Eine Versuch mit Eco print kam zeitlich gar nicht in Frage, den schönen Schal in Brunhildes Atelier durfte ich ja auch bei Michaelas Druckwochenende bewundern und ein Workshop bei Brunhilde steht schon auf meiner Liste für das nächste Jahr.
Der Druck ergab das Innenfutter für die Tasche.

So habe ich die Blättercollage in eine Vorlage für die Sashikostickerei gewandelt
zunächst mit Kopierpapier auf die Rückseite des Stoffes übertragen und dann noch einmal nachgezeichnet, während des Stickens wären die Kreidespuren sicher schnell verschwunden.
Der Stoff, ein Rest grünes Leinen, noch von meiner Großmutter sehr gut abgelagert, wollte ich nicht so intensiv grün lassen und habe einfach mit einer Gummiwalze eine Mischung aus Schwarz-, Grau-
und Blautönen aufgetragen
Gestickt sind die Blätter mit dünnem Baumwollhäkelgarn in schwarz, auch ein Rest daher kann ich keine Stärke angeben.


Bei Sashikoarbeiten sollten die oben sichtbaren Stiche eigentlich in einem Verhältnis 3:2 zu den verdeckten Stichen stehen, das ist mir nicht so ganz gelungen
trotzdem war ich von dem Ergebnis ganz angetan so das mir die Idee zu dieser Tasche kam
einer Yin Yang Bag, die ich schon immer einmal ausprobieren wollte
für die Rückseite habe ich mich an Kreisen (ohne Vorzeichnung) versucht.



Mit einem 130cm langen Hänkel läßt sich sich wunderbar gut diagonal tragen und kann mich nun zu weiteren Sammelaktionen begleiten.

hier geht zu den anderen herbstblättrigen Ideen


herzlichst

Karen

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken zwecks Erfahrungsaustausch gesammelt. 

Dienstag, 18. Oktober 2016

Mark-Making

im weitesten Sinne

mit "Münsters guter Stube"



für die Verwendung dieser Blaudruckstempel, ein Geschenk meiner Mutter, 
habe ich schon etliche Entwürfe und Ideen gesammelt
das Problem liegt darin, daß sie sehr klein sind und damit recht unhandlich und schwer zu drucken 
außerdem handgeschnitzte Holzstempel, die sich nicht gut auf Papier verwenden lassen
also schlummerten sie recht unbeachtet in ihrer Kiste, bis meine Schwesterherz darum bat sie sich einmal ausleihen zu dürfen

und weil ich sie nicht einfach so hergeben wollte ohne sie je richtig benutzt zu haben
kam mir Michaelas
Mark-making Thema gut zu paß




freihand drucken lassen sie sich nicht gut, Münsters Prinzipalmarkt wird dann immer
buckelig


aber in eine Polystyrolplatte (Rest einer Obstverpackung) gedrückt ergibt sich ein etwas handlicherer Stempel, das Kopfsteinpflaster habe ich dann mit meinem Ohrakupunkturstäbchen
angelegt
gedruckt auf Stoff - das typische Münsterbild an Regentagen
( unterlegt mit Glockengeläut - ein klein wenig Kindheitserinnerungen )


die PS-Platte noch einmal auf Karton gedruckt und die Stempel auf Batikpapier


an einer Ecke übereinander geklebt, sogar recht reizvoll

" hinterlassene Spuren "in doppeltem Sinne 

für Michaela und ihre Mark-making Sammlung

herzlichst

Karen

Mittwoch, 21. September 2016

Musterbücher








das Gelernte gleich noch einmal umgesetzt

ein Musterbuch für den Garten








auch auf Stoff gut zu drucken, vielleicht für einen Läufer oder 
ein passendes Etui


und endlich die Adventspost würdig eingebunden





mit Buchschrauben














 für jede Karte eine eigene Seite


eine etwas eigenwilligen Verschlußlösung da ich vergessen hatte das Gummiband rechtzeitig einzulegen


beide Buchdeckel mit einem Locher gelocht
und eine Perle auf das doppelte Gummiband
geknotet, durch einen zweiten Knoten am
Buchdeckel befestigt, muß das Gummi jetzt
jedesmal neu durch den hinteren Buchdeckel gefädelt und über die Perle gezogen
werden





 damit heute die Sommerpause endet, ein kleiner Beitrag zu
Michaelas Musterbüchersammlung


herzlichst


Karen




Mittwoch, 29. Juni 2016

ein Wochenende im Paradies oder


ein wahrhaft paradiesischem Wochenende - Stempel schnitzend, Muster druckend und mit dem Binden eines kleinen Büchleins gekrönt - ist nun doch noch ein Beitrag zu Michaelas Paradiesmustersammlung entstanden. 




Gleich als Michaela bekannt gegeben hatte, das sie im Juni einen Kurs mit Stempelschnitzen und Buchbinden in unserer Nähe anbieten würde habe ich mich bei Sabine vom Textilstudio Jeromin in Mannheim angemeldet. 

Am Samstag traf sich dann eine äußerst nette Truppe in Brunhildes Textilstudio in Speyer. Elf hoch motivierte Damen, mit unterschiedlichsten Voraussetzungen in Sachkenntnis und Ausstattung.
Vor allem was die Ausstattung angeht sei hier Moni, vom Mutter Tochter-Gespann des Blogs Alltäglich genannt, die mit ihren Werkzeugausstattung großzügig weiterhalf aber auch manche Begehrlichkeit weckte, die zu überhöhten Ausgaben führen könnte ;). Liebe Moni noch einmal vielen Dank.

Unter Michaelas fachkundiger Leitung wurden zunächst Stempel geschnitzt, Probedrucke gemacht, wo nötig noch etwas verbessert und dann ging es ans großflächige Drucken mit Acrylfarben.




Mühsam kämpfte ich mich durch die Mustererstellung und einmal mehr zeigte sich, das man nicht alles im Kopf machen kann - aber das wollte ich ja auch gerade mit diesem Kurs erreichen - eine Blick dafür bekommen, lernen wie ich mir selber kleine Musterbücher erstellen kann um meine Ideen leichter weiterverfolgen und umsetzen zu können.






Sonntag ging es dann mit den Grundlagen des Buchbindens weiter. Zunächst entstanden die kleinen
Heftchen, teils aus unseren eigenen Papieren und teils aus Michaelas, die sie großzügig zur Verfügung stellte. Ideal für die Handtasche zum schnellen skizzieren oder für Notizen. Meine beiden Töchter haben sich auch jede schon eines unter den Nagel gerissen, ein Grund mehr gleich weiter zu machen.




Auf Bitten einer Teilnehmerin zeigte Michaela zusätzlich wie man einen Buchdeckel mit Stoff bezieht und Brunhilde hatte für alle ein Stück Stoff zum ausprobieren parat. So ist das Ringbuch entstanden, das nun eine angemessene Verschönerung erhalten hat.



Die Innenpapiere hatte Michaela bereits vorbereitet so das es zügig mit Heften, Kleben und Pressen 
weiter ging. Die Zeit verging wie im Flug und zum Ende hin konnten wir uns fast nicht trennen.




Recht zufrieden mit dem Ergebnis und beseelt durch ein wirklich paradiesisches Wochenende -
einmal durch die äußerst nette Atmosphäre mit Michaela, Moni vom Blog Alltäglich, Tanja vom Wollhuhn, Eva und allen anderen Teilnehmerinnen, dann durch das wunderbare Atelier von Brunhilde, in dem es an nichts fehlt und man sich einfach seiner Kreativität hingegeben kann und nicht zuletzt durch die nette Betreuung von Sabine vom Blog Textile Ideen- fuhr ich dann heim.




Ich werde bestimmt noch einmal nach Speyer kommen, solche Wochenenden 
braucht man immer wieder mal


herzlichst 

Karen











Dienstag, 3. Mai 2016

Siebdruck-Fisch-blau

Michaela und Tabea haben in diesem Jahr zu einer wunderbaren Siebdruck- Frühlingspost
geladen, für die ich mich trotz größerer Oster-und Konfirmationvorbereitungen
sofort begeistern konnte,- und hatte ich doch die Hoffnung, daß meine Bitte, erst nach dem 17.05.
verschicken zu müssen erhört werden würde - nun dem war leider nicht so
also war ich die Zweite in unserer Gruppe 4 und die Vorbereitungszeit etwas knapp

zwar wollte ich mir schon immer eine kleine Siebdruckausrüstung zu legen,
doch geht es bei Michaelas und Tabeas Mail art auch immer ein bischen darum
etwas zu improvisieren und Neues auszuprobieren
also habe ich mich im Netz ein wenig nach Rahmenalternativen umgeschaut
und bin auf einen You-tuber gestoßen  der seine Siebe selbst aus
alten Keilrahmen herstellt

zufällig hatten wir noch zwei mit den ersten Acrylversuchen meiner Tochter, die sie mir
großzügig zur Verfügung stellte

als Bespannung erschien mir Tüll zu grobmaschig
beim Bügeln viel mir dann mein altes Bügelschutztuch aus dem Discounter auf und die ersten Versuche mit der Stoffmalfarbe waren recht gut, zufällig gab es gerade wieder welche im Angebot
das Gewebe war zwar ein wenig knapp, ließ sich aber sicher auf die Rahmen tackern
zusätzlich mit Paketklebeband abgeklebt würde es die nötigen Drucke und evtl.
noch ein paar mehr aushalten

für die Schablone habe ich Freezer- paper selbst hergestellt
eine einfache Sache
man legt auf ein normales Blatt Papier (hier von einem Malblock) ein
entsprechend großes Stück Verpackungsfolie, darüber Backpapier
dann werden beide Schichten vorsichtig bei mittlerer Temperatur zusammengebügelt

aus dem Papier wollte ich dann die Schablonen schneiden und diese direkt auf das
Bügeltuchsieb bügeln

soweit war ich bis Michaelas Liste herauskam !!!

bei den ersten Druckversuchen mit dem Gewebe funktionierte es dann doch nicht mehr so
richtig gut und ich befürchtete das mir meine Farbe nicht reichen könnte, falls zu viel
davon im Sieb verloren ginge

da von Anfang an klar war, daß ich erst Ostermontag würde drucken können, und angesichts einer
üblen Negativserie ( bei zahlreichen anderen Dingen) in den letzten Wochen
wollte ich dann doch kein Risiko mehr eingehen und
habe mir noch kurz vor Ostern ein Siebdruckset für Einsteiger gekauft
das neue Sieb wollte ich dann nicht mit Freezerpaper verkleben und habe mir Schablonen
aus Pergament-Zeichenpapier geschnitten
(dieSchablonenherstellung und die Musterentstehung habe ich ja schon hier
gezeigt)


und diese dann mit Paketklebeband
auf das Sieb geklebt

leider verfärbte sich das Sieb 
bei jedem Versuch mehr
und ließ sich nicht mehr
vollständig reinigen


um ein möglichst wunschgemäßes Ergebnis zu bekommen
verzichtete ich auf einen Musteranschluß  und teilte den Stoff schon vor dem drucken in die passenden Stücke 
nicht ganz den Regeln entsprechen, dem Zeitdruck geschuldet





der Kieseldruck ging dann gut und schnell




sicherheitshalber verzichtete ich auf die geplante Belichtung, weil sich das Sieb immer schlechter reinigen ließ und ich nicht wußte ob eine Beschichtung sich darauf noch halten würde

 die Fische ließen sich auch problemlos drucken, ich war selbst ganz zufrieden
außerdem hoffte ich nun das Ende meiner Pleiten, Pech und Pannenzeit erreicht zu haben




nach dem bügeln mußte ich leider feststellen, daß die Farbe  ( Stoff druck und -malfarbe aus em Bastelladen) sich zwar gut mischen ließ,
aber dadurch härter auftrocknete und der Stoff sehr steif geworden war, was natürlich nicht so meinen Vorstellungen entsprach
als nächstes werde ich mal einen Versuch mit Dekaprint machen



für so wundervolle Karten und Umschläge,
wie sie mir ins Haus geschwommen sind
hatte ich dann leider keine Zeit
mehr
und habe mir am Computer beholfen,
 schnell ein Kärtchen entworfen,
alles verpackt ----

manchmal kann man verstehen das die Menschen früher an so etwas wie einen
bösen Fluch oder ähnliches geglaubt haben-
die Pechsträhne setzte jedenfalls wieder ein
und ich konnte die Karten erst am
Samstag abschicken



trotz aller Widrigkeiten - es hat wieder großen Spaß gemacht, das ist bestimmt nicht mein letzter Siebdruck mit Schablonentechnik gewesen und wenn man sich die Werke 
in den anderen Gruppen anschaut - gibt es noch sehr viel auszuprobiern


herzlichst 


Karen